Unwetter im Westen

Pressevertrieb im Ausnahmezustand; Mitgefühl für Betroffene; Dank an Partner und Personal

Langanhaltende Regenfälle und Unwetter verursachten im Westen Deutschlands in dieser Woche eine der größten Hochwasserkatastrophen der vergangenen Jahre. Die verheerenden Unwetter haben bislang mehr als 100 Todesopfer gefordert, 43 allein in NRW. Hunderte Menschen werden vermisst.

Die Pressegroßhändler und ihre Partner in den betroffenen Regionen arbeiten mit Hochdruck daran, die Versorgung der Bürgerinnen und Bürger mit Informationen bestmöglich aufrecht zu erhalten. Durch unpassierbare Straßen ist eine Anlieferung teileweise stark erschwert oder unmöglich.

Olaf Schneider, Geschäftsleiter von QTRADO, berichtet von drei lokalen Bereichen im QTRADO-Vertriebsgebiet (Eschweiler, Erftstadt und Wuppertal), die aktuell nur eingeschränkt oder gar nicht mit Presse beliefert werden können, weil Zufahrtswege und Häuser durch die Wassermassen zerstört wurden. 

„Wir müssen sehen, wie sich die Lage um die Talsperren in der Nordeifel entwickelt. Im Bereich der Rur oder beispielsweise in Jülich sind ebenfalls Evakuierungen im Gespräch,“ so Olaf Schneider. „Im Großen und Ganzen sind unsere Touren jedoch vergleichsweise gut gelaufen. Verspätungen aufgrund von Straßensperrungen konnten von unseren Transportern aufgefangen werden.“

Das nördliche Vertriebsgebiet der Presse-Vertriebs-Gesellschaft (PVG) ist ebenfalls stark von dem Unwetter betroffen. Udo Schlaghecken, Geschäftsleiter PVG, sagt dazu: „Der primäre Augenmerk gilt in erster Linie den Betroffenen der menschlichen Tragödie, die sich an die Katastrophe knüpft.“ Die PVG sei in enger Abstimmung mit den Einzelhandelspartnern, die intensiv damit befasst sind, die Belieferung unter den extrem schweren Bedingungen sicher zu stellen, da die Kommunikation in weiten Teilen gestört ist.

„Ganz besonderer Dank gebührt den Kolleginnen und Kollegen des Nachtversandes und der Transportunternehmen, die allergrößte Anstrengungen unternehmen, um eine Warenanlieferung - da wo möglich - vorzunehmen,“ so Udo Schlaghecken.