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Festakt 60 Jahre Bundesverband Presse-Grosso in Berlin


Kulturstaatsminister Bernd Neumann: Presse-Grosso gewährleistet Pressevielfalt und ist unverzichtbar


Der Bundesverband Presse-Grosso hat im Rahmen eines Festaktes am  8. Juli 2010 in der Vertretung des Landes Nordrhein-Westfalen beim Bund in Berlin sein 60-jähriges Bestehen gefeiert. 150 geladene Gäste aus Politik, Verlagswirtschaft und der Pressevertriebsbranche nahmen an der Veranstaltung teil. Kulturstaatsminister Bernd Neumann gratulierte im Namen der Bundesregierung.

 

Tim Arnold, Leiter der NRW-Landesvertretung, begrüßte die Gäste des Presse-Grosso in der Botschaft des Westens in Berlin. Im Namen der Landesregierung von Nordrhein-Westfalen gratulierte Arnold dem Bundesverband Presse-Grosso zum 60-jährigen Bestehen. „Wir bewundern die Arbeit des Bundesverbandes Presse-Grosso, weil er ein wunderbares Beispiel dafür ist, wie Marktakteure aus ganz unterschiedlichen Interessenlagen es immer wieder schaffen, einen Konsens fortzuschreiben, der seit Jahrzehnten ein wesentlicher Eckpfeiler des Medienpluralismus zur Meinungsfreiheit in Deutschland darstellt“, so Arnold.

 

 

Kulturstaatsminister Bernd Neumann (Bild oben) betonte die medienpolitische Bedeutung des Pressegroßhandels: „Der Bundesverband Presse-Grosso und seine Mit-gliedsunternehmen sorgen bis heute mit höchster Zuverlässigkeit dafür, dass jedermann an jedem Ort nahezu jede Zeitung oder Zeitschrift zu einem er-schwinglichen Preis erwerben und am gesellschaftlichen Diskurs in unserem Land teilhaben kann. Damit ist das Presse-Grosso die ‚handfeste’ Seite der verfassungsrechtlich garantierten Meinungs-, Presse- und Informationsfreiheit. Völlig zu Recht gilt es als eines der effizientesten Vertriebswesen für Presseprodukte und ist damit international vorbildlich. Für die Bundesregierung möchte ich erklären: Als Vertriebssystem, das die Pressevielfalt gewährleistet, halten wir das Presse-Grosso nach wie vor für unverzichtbar!" Der Kulturstaatsminister forderte die Verlage und Presse-Grossisten auf, die Zukunft des Presse-Grosso auf privatwirtschaftlicher Grundlage zu sichern und die laufenden Gespräche darüber zu einem für beide Seiten fairen Abschluss zu bringen.


Hans Werner Kilz, Chefredakteur Süddeutsche Zeitung (Bild links), beleuchtete die Erfolgsfaktoren für „Pressefreiheit und Pressevielfalt an der Ladentheke“. Bei allen Krisensymptomen sei die Sache des Print-Journalismus nicht verloren. Die Welt der Zeitungen und Zeitschriften bleibe ein ganzheitliches Erlebnis, eine Plattform, die Lesern die Freiheit lasse, auszuwählen. Ohne Presse wüssten die Bürger keine Hintergründe. Ein gutes System, das all die Arbeiten von Redakteuren, Fotografen und Layoutern an die Kioske und damit in die Wohnzimmer schafft, sichere die Vielfalt der Meinungen und damit letztlich auch die Pressefreiheit. „Der neutrale Grosso-Vertrieb macht aus Kommentaren Debattenstoff. Es ist wichtig, dass alle die gleichen Möglichkeiten haben, potentielle Leser zu erreichen. Marktmacht darf nicht die Verfügbarkeit verzerren. “

 


Frank Nolte, 1. Vorsitzender des Bundesverbandes Presse-Grosso, wies auf die einzigartige Pressevielfalt in Deutschland hin. Das Grosso-Vertriebssystem mit überwiegend verlagsunabhängigen Presse-Grossisten sei ein System für alle Verlage. Es biete hochauflagigen Zeitungen- und Zeitschriften ebenso eine Heimat wie Special-Interest-Magazinen oder internationaler Presse. „Die Innovationen im Pressevertrieb sind weitgehend aus den Initiativen, Ideen und dem Mut der mittelständischen Grosso-Unternehmen entstanden. Der Grosso-Verband sieht seine Aufgabe darin, die Struktur und Standards der Branche im Rahmen der Essentials stetig weiterzuentwickeln. Nolte wies auf die Notwendigkeit verlässlicher und mittelstandsorientierter Rahmenbedingungen für Verlage und Pressehandel hin, um die Investitions- und Innovationskraft der Branche hoch zu halten.  „Wir erleben jeden Tag aufs Neue die Faszination von Printmedien und der Pressevertriebsbranche. Lassen Sie uns auch in Zukunft überzeugte Botschafter für die Pressevielfalt an der Ladentheke und unser einmaliges Vertriebssystem sein“, so Nolte.

 

Der Verband Deutscher Buch-, Zeitungs- und Zeitschriften-Grossisten e.V. wurde am 28. Juli 1950 in Köln gegründet. Er ist die Vereinigung von Großhandelsunternehmen, die überwiegend Zeitungen und Zeitschriften kaufen und an Einzelhändler wiederverkaufen. Der Verband verfolgt das Ziel, einen neutralen, unabhängigen und mittelständischen Presse-Großhandel zu gewährleisten, um die uneingeschränkte Pressefreiheit und Pressevielfalt überall zu sichern. Dem Verband gehören heute 54 selbstständige Presse-Grossisten an.

 

 

Der Bundesverband Presse-Grosso präsentiert aus Anlass seines Jubiläums die Festschrift „60 Jahre Presse-Grosso“. Die Jubiläumsschrift ist im Hamburger Presse Fachverlag erschienen.

 

Gästeliste Festakt 60 Jahre Bundesverband Presse-Grosso


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