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Keine Pressevielfalt an der Ladentheke ohne einen starken und unabhängigen Pressevertrieb




Grosso-Verband nimmt Gespräche mit Presseverlagen zur Fortentwicklung des Pressevertriebssystems auf.

Der Bundesverband Presse-Grosso setzt sich für die Sicherung der Meinungs- und Pressefreiheit durch einen diskriminierungsfreien und leistungsstarken Vertrieb von Zeitungen und Zeitschriften überall in der Republik ein. Der Unternehmerverband nimmt für den Pressegroßhandel das Mandat für die in den nächsten Monaten anstehenden Gespräche mit Presseverlagen über eine neue, ab 2018 geltende Branchenvereinbarung im Pressevertrieb wahr. Dies erklärte der Bundesverband am 16. Februar 2017 in Köln.

Die formale Voraussetzung hierfür bildet die vom Gesetzgeber vorgenommene Betrauung der Presse-Grossisten mit Dienstleistungen von allgemeinem Interesse. Der Bundesverband begrüßt, dass sich führende Verlage zu den Grundlagen des im internationalen Vergleich als vorbildlich geltenden deutschen Pressevertriebssystems erneut bekennen. Diese Grundlagen sind dann weiter freigestellt, wenn auch die neue Vereinbarung einen diskriminierungsfreien Sortimentsvertrieb gewährleistet.

Der digitale Medienwandel stellt Verlage und Pressegroßhandel wirtschaftlich vor große Herausforderungen. Während die Verlage mit der Digitalisierung wachsen können, kämpft der Pressegroßhandel darum, seinen Public Value, die flächendeckende Versorgung der Bevölkerung mit Zeitungen und Zeitschriften an der Ladentheke, auf einem hohen Leistungsstand weiter wirtschaftlich aufrecht erhalten zu können.

Der Pressegroßhandel entwickelt das Pressevertriebssystem und die Struktur stetig fort. Noch nie zuvor waren die Presse-Grossisten so schlank, effizient und leistungsstark aufgestellt wie heute. Viele Grosso-Unternehmen haben sich zusammen getan, um erforderliche Synergien zu heben. Waren vor zehn Jahren noch 75 Unternehmen am Markt tätig sind es heute noch 49. In den Grosso-Unternehmen steigt indes der Aufwand für den Unterhalt des feingliedrigen Distributions-Systems durch Mindestlohn und andere Preiserhöhungen weiter spürbar an.

Der Bundesverband begrüßt deshalb die Ankündigung führender Verlage, die Wertschöpfung gemeinsam gerechter zu gestalten. Der Pressegroßhandel muss wirtschaftlich arbeiten können und nah am Kunden vor Ort bleiben, um seinen im öffentlichen Interesse stehenden Versorgungsauftrag auch in einem schwierigen Marktumfeld täglich kraftvoll wahrzunehmen.

Donnerstag, 16. Februar 2017

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