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„Zeitungen und Zeitschriften sind wie Grundnahrungsmittel“




„Auf Papier gedruckte Zeitungen und Zeitschriften sind unverändert hoch attraktiv und aus der Mitte der Gesellschaft nicht wegzudenken“ – der 1. Vorsitzende des Bundesverbandes Presse-Grosso e.V. Frank Nolte hob bei der Eröffnung der Grosso-Jahrestagung am 15. September 2014 in Baden-Baden vor mehr als 400 Teilnehmern die Stärken der Printmedien aus Sicht der Verbraucher und des Handels hervor. Printmedien seien so etwas wie geistige Grundnahrungsmittel.
„Allen E-Papers, I-Pads und E-Readern zum Trotz – Fakt ist: Print lebt und bringt Profit!“, erklärte Nolte. Er kündigte an, dass der Pressegroßhandel seine Leistungsoffensive im stationären Handel fortsetzen wird. Zentraler Baustein sei die Fortentwicklung der Sortimentsoptimierung. „Die vorläufigen Ergebnisse der neuen Regeln sind ermutigend und zeigen, dass die maßvollen Anpassungen zu positiven Effekten im Einzelhandel führen.“ Das Presse-Grosso erbringe als unabhängiger Manager der Kategorie Presse eine geschlossene Systemleistung mit einheitlichen Prozessstandards. Nolte unterstrich zugleich den Anspruch des Pressegroßhandels, aktiver Teil und Gestalter des Medienwandels zu sein. „Mit MYKIOSK.COM haben der Bundesverband und seine Marketing GmbH eine in der Form einmalige Plattform für die Titel- und Händlersuche über digitale Devices geschaffen“ Dies sei der schnellste Weg zur Zeitschrift nach dem Motto „search global – buy local“, so Nolte.
Der nächste Meilenstein der digitalen Agenda sei der Aufbau eines bundesweiten Netzes von bis zu 20.000 Akzeptanzstellen im presseführenden Einzelhandel zur Einlösung von digitalen Gutscheinen.

Der Hauptgeschäftsführer des Verbandes Deutscher Zeitschriftenverleger Stephan Scherzer unterstrich in seinem Grußwort die Relevanz der Zeitschriften und des stationären Handels im Medienwandel: „Über 90 Prozent der Deutschen lesen regelmäßig Zeitschriften“. Für die Verleger spiele der kundenorientierte Kiosk als Schaufenster und Umsatztreiber eine sehr wichtige Rolle. „Das deutsche Vertriebssystem ist weltweit einmalig und ermöglicht ebenso gut die Vielfalt der Titel wie einen gesunden Wettbewerb im Sinne der Leser“, so Scherzer.
Der Medienmanager appellierte an Verlage, Grossisten und den Handel „die richtige Balance zwischen Pflege des Kerns und Modernisierung bei der Präsentation und bei der Effizienz“ zu finden. Veränderungen ließen sich am besten gemeinsam vorantreiben.

Der CEO des Schweizer Gottlieb Duttweiler Instituts Dr. David Bosshart leuchtete in seiner anschließenden Keynote die „Zukunft des Konsums“ aus und erläuterte den „Konflikt zwischen dem Neuen und Alten“. Mit Transformationsprozessen in Gesellschaft und Politik befasste sich auch der Politikwissenschaftler und Buchautor Professor Dr. Werner Weidenfelder in der zweiten Keynote der Grosso-Jahrestagung zum aktuellen Thema „Europa – Eine Strategie“.

Montag, 15. September 2014

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