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Leseförderung



Nationale Initiative Printmedien


Für eine zunehmend größere Zahl von Kindern und Jugendlichen gehört das regelmäßige Lesen von Zeitungen und Zeitschriften nicht zum Alltag. Diese Entwicklung wird mittlerweile in weiten Teilen der Gesellschaft und Politik als Problem erkannt, das weitreichende Folgen für das Zusammenleben in der Bundesrepublik haben kann.

 

Vor diesem Hintergrund hat der Bundesbeauftragte für Kultur und Medien, Berd Neumann,  am 17. April 2007 im Bundeskanzleramt in Berlin die "Nationale Initiative Printmedien – Zeitungen und Zeitschriften in der Demokratie" gestartet. Ziel ist es, das Interesse gerade junger Menschen für Zeitungen und Zeitschriften zu fördern. Die Initiative soll über die Bedeutung von Medien- und Meinungsvielfalt aufklären und an einen mündigen Umgang mit Printmedien heranführen.

 

Der Bundesverband Presse-Grosso gehört neben weiteren Verbänden der Printmedienbranche zu den Initiativpartnern der Nationalen Initiative Printmedien. 

 

 

 

 

Statement des 1. Vorsitzenden des Bundesverbandes Presse-Grosso, Werner Schiessl, in Rahmen der Auftaktveranstaltung am 17. April 2007 in Berlin


Im Rahmen der Auftaktveranstaltung zur „Nationalen Initiative Printmedien – Zeitungen und Zeitschriften in der Demokratie“ hat der 1. Vorsitzende des Bundesverbandes Presse-Grosso, Werner Schiessl, namens des Berufsstandes die Bedeutung des Pressevertriebs für Vielfalt und Überallerhältlichkeit von Presse sowie das Engagement des Presse-Grosso für die Leseförderung hervorgehoben. 
Schiessl betonte in Berlin die herausragende Bedeutung von Zeitungen und Zeitschriften für eine funktionsfähige Gesellschaft. Eine tragfähige Demokratie bedürfe „interessierter, verantwortungsbewusster Bürgerinnen und Bürger, die sich regelmäßig durch die Medien informieren“. Printmedien stellten trotz des Vormarsches alternativer Informationsangebote nach wie vor „Leuchttürme im Ozean der crossmedialen Angebotsformen“ dar. Dennoch gewänne die Förderung der Medien- und Lesekompetenz nicht zuletzt seit Bekanntwerden der Ergebnisse der zurückliegenden PISA-Studie zunehmend an Bedeutung.
Vor diesem Hintergrund dankte der 1. Vorsitzende Staatsminister für Kultur und Medien, Bernd Neumann, dafür, mit der Initiative die Leseförderung zur Chefsache gemacht zu machen und die bestehenden bundesweiten Projekte unter einem gemeinsamen Dach zu bündeln. Schiessl zeigte sich überzeugt, dass die gemeinsame Initiative einen konzertierten Schub zur Förderung der Bedeutung von Zeitungen und Zeitschriften in der Demokratie auslösen werde, da Zeitungs- und Zeitschriftenverleger wie auch das Presse-Grosso über langjährige Erfahrungen in der Leseförderung verfügten. Die Koordination dieser unterschiedlichen Aktivitäten ohne Aufgabe der jeweiligen Eigenständigkeit stelle eine gemeinsame Verantwortung für die Leser von Heute und Morgen dar, so Schiessl.
Der Bundesverband Presse-Grosso werde sich auch weiterhin dafür einzusetzen, dass die Presse-Grossisten auch in Zukunft das Projekt „Zeitschriften in die Schulen“ der Stiftung Presse-Grosso und der Stiftung Lesen durch finanzielle Mittel sowie vertriebliche Leistungen gemeinsam mit dem VDZ trügen. Die bisherigen Ergebnisse der Evaluierung stimmten hoffnungsvoll, da 21 Prozent der 2007 an Projekt teilnehmenden Schüler der Klassen fünf bis acht nach eigenen Aussagen mehr läsen. Abschließend regte Schiessl die Einrichtung eines Unterrichtsfachs Medienkunde an; denn Medien- und Leseerziehung beginne bereits in jungen Jahren in den Familien, Kindergärten und Schulen.

Das Statement sowie alle weiteren Beiträge der Auftaktveranstaltung sind auf der Website des Kulturstaatsministers (www.kulturstaatsminister.de) zu finden.

 

Homepage der Nationalen Initiative Printmedien


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